Weihnachten in der Pfarrei St. Oswald trotz strenger Corona-Auflagen.

von Kleiner Alfred

Am Nachmittag des Heiligabends besuchten viele Familien die Pfarrkirche. Besonders die Kinder bestaunten den geschmückten Baum, die große Krippe und die figürliche Darstellung der Heiligen Familie vor dem Altar.

 Sandra Maier, Martin von Thold sowie Maxi und Andreas Dorfner sorgten mit  Weihnachtsliedern und –klängen und Geschichten für die Vorfreude und Einstimmung auf das Fest.  Die Beleuchtung mit Kerzen und Strahlern und der Weihrauchduft verstärkten die heimelige Stimmung und die Besucher genossen die schöne Atmosphäre von Licht und Musik.   Die Kinder freuten sich über Ausmalblätter und  kleine Geschenke zum Mitnehmen und konnten ihre Wünsche für die Weihnachtszeit auf Papierherzen schreiben und diese am Christbaum in der Kirche befestigen.

Eine echte Überraschung erlebten die Besucher beim Gottesdienst am 1. Weihnachtsfeiertag, den ein eigens auf die Beine gestellter Chor mit Marien-, Advents- und Weihnachtsliedern eindrucksstark umrahmte. Der erst 15 Jahre alte Chorleiter Jakob Preißler verstand es, die Feinheiten der Stimmen herauszuarbeiten und die erwachsenen Sängerinnen  und Sänger überzeugten mit schönem, klarem Gesang - einfühlsam, zart und homogen. Anni Strasser begleitete die Sangesgemeinschaft an der Orgel und hatte großen Anteil an der besinnlichen und anrührenden Stimmung. Jakob Preißler, der die Stücke ausgewählt und die Noten für die zusätzlichen Stimmen geschrieben hatte, griff bei einigen Liedern auch zur Trompete und zur Geige. Pfarrer Peter Meister dankte dem Oberministranten und prophezeite ihm eine große musikalische Zukunft. Sein Dank galt aber auch der Organistin und dem ganzen Chor sowie allen Mitarbeitern und Helfern, die an den Weihnachtstagen dazu beigetragen hatten, dass trotz der pandemiebedingten Beschränkungen intensive Feiern fürs Herz und Gemüt möglich gewesen seien. Ein Extralob galt den Ehrenamtlichen des  Kirchendienstes, der nun schon eineinhalb Jahre bei jedem Gottesdienst  auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln achtet. 

 

Außerdem erwähnte er die Initiatoren und Helfer des einen Kilometer langen Liachterlwegs nördlich der Bahnlinie und dankte für die Mühen beim Aufstellen der Windlichter und der Krippendarstellung. An den acht Tagen wurden jeweils 200 Teelichter entzündet.  Während von Sonntag bis Mittwoch trockenes Wetter die Arbeit erleichterte, war es vom Donnerstag an abends eher nass. Aber selbst da ließen sich die Helfer nicht abhalten und es fanden sich auch bei unwirtlichem Wetter immer wieder Spaziergänger auf dem idyllisch beleuchteten Rundweg.  

 

 

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