Kirchliches Leben in Zeiten der Corona-Pandemie

von Carola Huber

Selbst in den schrecklichen Kriegszeiten gab es nicht, was jetzt bittere
Wirklichkeit ist: keine gemeinsamen Gottesdienste,
keine Palmweihe, kein Kreuzweg, keine Feier der Auferstehung. Das Bild der
leeren Kirche in der Karwoche sinnbildlich.

 


Da ist es wichtig, weiterhin religiöse Rituale zu pflegen. So konnten unsere
Pfarrangehörigen die vom Frauenbund gebundenen
und von Pfarrer Peter Meister gesegneten Palmbüschchen gegen eine kleine
Spende in der Pfarrkirche abholen.

 

Auch auf in der Osternacht geweihte Osterspeisen brauchen die Gläubigen nicht verzichten.

Besonders die betagten Senioren unserer Pfarrei sollten in diesen Wochen der
Isolation nicht vergessen werden. In der Karwoche wurden
alle Pfarrangehörigen ab 85 Jahren mit einem Osterbrief des Pfarrers und
einer Osterkerze bedacht. Liebevoll verpackt und in gebührendem
Abstand überreicht, reagierten die Besuchten freudig überrascht und dankbar
für die Aufmerksamkeit.

 


In seinem Ostergruß schreibt Pfarrer Peter Meister:
"In dieser Krisenzeit beten wir vor allem auch für Menschen, die in diesen
Tagen keinen Grund zur Freude mehr finden
können und bitten Gott, dass er uns allen einmal ein Ostern schenken werde,
das kein Ende kennt. So wünsche ich Ihnen zusammen
mit allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine
frohmachende Osterzeit und lichtvolle Tage.
Gott segne und beschütze Sie!"

 

Text: A. Pranzl

Fotos: Pranzl/Mayer

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