Foto: Marta Eisensamer

 

 

 

Die Urpfarrei St. Laurentius Stammham

wird im Jahre 740 durch eine Schenkung von Herzog Odilo zum ersten mal in einem Salzburger Besitzverzeichnis erwähnt.

Konrad von Stammham wird 1188 vom Bischof als erster Pfarrer von Stammham eingesetzt. Die Pfarrei Stammham unterstand ursprünglich dem Erzbistum Salzburg, 1817 kam sie vorübergehend zum Bistum Freising, dann 1827 zum Bistum Passau. Bisher gab es in der Pfarrei 42 Geistliche, seit 2001 Pfarrer Josef Kaiser und Pfarrer im Ruhestand Adolf Fritscher.

Ursprünglich gehörten zur Pfarrei Stammham die heute eigenständigen Pfarreien:

 

Marktl
Julbach
Taubenbach
Reut
Noppling
Eiberg
Tann
Zimmern
Edermanning.
 

Pfarrer Nepomuk Blöderl veranlasste 1842 eine Kirchenvisitation, da durch eindringendes Wasser das Deckengewölbe sehr geschädigt wurde. Das Bezirksamt Altötting ließ die Kirche mit sofortiger Wirkung sperren. Pfarrer Josef Haller veranlasste 1904 eine umfangreiche Kirchenrenovierung, Neuerrichtung der Empore und Orgelbühne, eine neue Orgel, Ausmahlung des Kirchenschiffes, Neufassung der Altäre und Errichtung der Lourdesgrotte.

Die Kirchenglocken mußten dreimal ihren Platz im Turm verlassen. Die jetzt bestehenden Glocken wurden auf drei Etappen angeschafft, die letzte und schwerste, ist dem hl. St. Laurentius geweiht, sie kam 1957 an ihren Platz. Das Geläut wurde als das schönste weit und breit und als Stolz für Stammham bezeichnet.

Die Kirchenorgel ist weit über 100 Jahre alt und wurde von Friedrich Merz gebaut.