Foto: Alfred Kleiner

Ökumenischer Bibelkreis

 Bibelabend mit der Kolpingsfamilie

 

Am 30. März 2017 veranstaltet die Kolpingsfamilie einen Bibelabend, nicht nur für Kolpingsmitglieder sondern "für alle interessierten Christen". Er wird in Zusammenarbeit mit der KEB Rottal-Inn-Salzach e.V. angeboten.

Vom Kirchenjahr her gesehen liegt der Termin in der Fastenzeit und schon in Reichweite zur Karwoche. Die grundlegende Lesung zur Liturgie des Gründonnerstags ist die Erzählung von der Einsetzung des Paschamahls im Buch Exodus 12,1-13. Diese Textstelle ist Ausgangspunkt des Bibelabends.

Näheres unter: http://www.keb-ris.de/mehr-ueber-die-bibel-erfahren/

                           http://www.pv-marktl-stammham.de/index.php/eventleser/kolping-bibelabend.html

 

Der Bibelabend im März musste entfallen

Nächster regulärer Bibelabend

Mittwoch, 3. Mai 2017

Bitte, immer die Tagespresse beachten!

 

"Die Leviten lesen"

 

Wir lesen das 3. Buch Mose, Levitikus

   "Christen sollten die Tora lesen", so lautete ein Podiumsgespräch zum jüdisch-christlichen Dialog auf dem Regensburger Katholikentag 2014. Das Buch Levitikus, das dritte der fünf Bücher Mose (= Tora/ Weisung) und somit die Mitte, war Thema des Gesprächs – ausgerechnet dieses Buch. Auch bei uns Katholiken ist es so gut wie nicht bekannt. Das ist auch nicht verwunderlich, denn nur zweimal in den Lesejahren ABC wird aus ihm vorgelesen – und vielleicht auch darüber gepredigt. "Jemandem die Leviten lesen", diesen Spruch verbinden die meisten wohl noch am ehesten mit dem Buch. Aber wer weiß schon, dass einer der bekanntesten Sätze der Bibel aus Levitikus stammt: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst" (Lev 19,18)?

 

    Und was sollen wir anfangen mit den vielen Bestimmungen/Weisungen zu Opfer- und Reinheitskult, zu Speisegesetzen, zum Ritual für den Versöhnungstag Jom Kippur und zum Heiligkeitsgesetz? In ihrer oft detaillierten Schilderung erscheinen sie uns heute fremd, eigenartig oder sogar abstoßend. Dabei sind diese jüdischen Traditionen der Nährboden unseres christlichen Glaubens. Die neuere alttestamentliche Exegese hat sich mit der inneren Logik dieses Buches befasst und vor allem die Bezüge zu unserem christlichen Glauben untersucht. Dem wollen wir nachspüren. Und vielleicht gelingt beim entspannten Lesen des gesamten Buches in den nächsten Monaten auch wieder ein tieferes Verständnis unserer Glaubenswahrheiten und -praktiken. In diesem Sinn wäre es sogar Pflichtlektüre. Wir sollten wirklich die Tora lesen, vor allem das mittlere Buch, Levitikus.

 

"Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der Herr, euer Gott" (Lev 19,2)

Mittlerweile nähern wir uns langsam dem Ende des Heiligkeitsgesetzes (Lev 19-26). Zuletzt haben wir uns in Kap. 23 mit dem jüdischen Festkalender mit seinen sieben großen Festen beschäftigt. In ihnen kommen Israels Dank (Erntedank im Pfingst- oder Wochenfest sowie im Laubhüttenfest), Erinnerung (Passah) und Sühne (Versöhnungstag Jom Kippur) zum Ausdruck. Das Volk erfährt sich im Feiern der Feste als Gemeinschaft mit Gott und auch untereinander. Allem Feiern vor- und übergeordnet ist die wöchentliche Feier des Sabbats (23.3).

Am 8. März geht es weiter bei Lev 24-25.

 

Alle sind willkommen.

 

 

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich!

 

 

Treffen:

jeden ersten Mittwoch im Monat, 19.30 – 21.00 Uhr im Oswaldstüberl.

Mitteilungen auch in den Pfarrnachrichten und in der Tagespresse (ANA),

kurzfristig geänderte Termine in der Tagespresse

 

Foto: privat

 

 

 

 

Kontakt:

 

Heribert Wiesheu

Kiefernweg 4, Marktl

Tel. (08678) 1556

Email: heribert.wiesheu@web.de