Wegkreuz in Buch

Das Kreuz war früher ein Holzkreuz mit Blechdach und ca. 2-3 Meter hoch. Es stand ursprünglich gegenüber der alten Feuerwehr am damaligen Feldweg. Früher wurden Bittgänge von Stammham nach Julbach abgehalten und an diesem Kreuz innegehalten und gebetet. Im Laufe der Jahre verfaulte das Holzkreuz immer mehr und Josef Huber aus Buch schenkte der Freiwilligen Feuerwehr Buch ein altes Grabkreuz als Ersatz. Sie ließ es restaurieren und stellte es an derselben Stelle, an der das alte stand, wieder auf.

Anlässlich der Fahnenweihe der FFW Buch im Jahr 1994 ließ Trauermutter Liselotte Willmerdinger das Kreuz restaurieren und beim Feuerwehrhaus aufstellen und segnen.

1999 brach ein Unbekannter das Kreuz ab und entwendete es.

Auf einem Flohmarkt in Eggenfelden wurde es durch Zufall wiedergefunden und zurückgekauft. Der Käufer schenkte es wieder der Feuerwehr, die es abermals restaurieren ließ und fest verankert näher am Feuerwehrhaus wieder aufstellte.

Das Pestkreuz am Hieblberg

Zur Zeit des 30 jährigen Krieges mussten unsere Vorfahren unsagbares Leid ertragen. Zu allem Unheil kam 1648 noch der schwarze Tod, die Pest. Die dem Krieg nicht zum Opfer fielen, konnten der Pest kaum noch Wiederstand leisten. So kam es, dass teilweise ganze Dörfer  ausgestorben sind. Der Toten waren so viele, dass die kirchlichen  Friedhöfe sie nicht mehr aufnehmen konnten und so wurden im Wald Massengräber angelegt. Den vielen Toten der Pest wurde zum Andenken  dieses Kreuz aufgestellt.   

 

Die Innschrift der Tafel lautet:

Lieber Wanderer steh still und bete einen Vater unser. Als zur Zeit des 30-jährigen Krieges unsere Vorfahren unsagbares Leiden durch wilde Kriegshorden zu erdulden hatten, kam im Jahre 1648 zu allem Unglück noch die Pest. Was den Schrecknissen und Drangsalen der Zeit entging, fiel dann dem schwarzen Tod zum Opfer. Häuser, Dörfer, ja selbst größere Ortschaften starben aus. Die Friedhöfe konnten die Toten nicht mehr fassen, darum hat man einst auch hier, wie an vielen anderen ungeweihten Orten Pestverstorbene beerdigt.
Vor Pest, Hunger und Krieg bewahre uns o Herr.

 

Fotos u. Text: Eisensamer

Wegkreuz Lindenallee

Das Kreuz wurde gebaut und aufgestellt von der Jagdgemeinschaft  aus Stammham.

Der Herrgott war ursprünglich auf dem Kreuz bei der ehemaligen Schmiede in Stammham angebracht (Fam. Handwerker).  Die Muttergottes wurde von Josef Waschl  gestiftet,  das Holz für das Kreuz von August Martlmüller, der Sockel aus Tuffstein von Steinmetz Wolfgang Schmidt, das  Blech für den Sockel von Hr. Hartl und das Kupferdach von Franz Hinterobermeier.  Die Malerarbeiten übernahm Fritz Riedl Jun., das Kreuz zusammengesetzt hat Franz Haunreiter Jun. Gepflegt wird die Anlage von Familie Prebeck aus der Lindenallee.

Haunreiter Kapelle

Am 17. Juli 1823 wollten fromme Wallfahrtsleute für ihr irdisches Leiden bei der Hl. Gottesmutter um Hilfe bitten und am Skapulierfest in Niedergottsau beiwohnen. Bei der Überfahrt kippte das Schiff um und es ertranken alle Pilger bis auf sieben.
 In der Haunreiter Kapelle steht auf einer  Votivtafel niedergeschrieben: 
 Am 17. Juli 1823 wollten fromme Wallfahrtsleute zum Heile ihrer Seele um   Hilfe im irdischen Leiden von der Hl. Gottesmutter zu erlangen am Skapulierfest in  Niedergottsau beiwohnen. Beim Überfahren  des Inns schlug ihr Schiff um und es ertranken  viele im Stom bis auf sieben, welche das Leben  retteten.
 Lieber Christ lebe fromm und gerecht, daß du  jeder Zeit vor dem Richter stehen kannst,  denn auch du kannst von zu Hause fortgehen  und nicht mehr in dasselbe zurückkehren.

                                    

Fotos u. Text: Eisensamer